
Bei den Titanen der Rennbahn führt am 26. Juni ab 18 Uhr eine Meute irischer Jagdhunde den Kilometer langen Festumzug durch Brück an. Während dessen trainiert der Vogtländer Carsten Eibisch mit seinem Sechser-Ziegengespann weiter für den Titanen Showteil.
20 muntere, irische Foxhounds mit ihren Mastern und Pikören, das hat es in den Straßen von Brück noch nicht gegeben. Schon gar nicht, wenn zum Abschluss des ersten Titanentages, am 26. Juni, die große Karawane aller Teilnehmer hoch zu Ross und Wagen abends durch die Flämingstadt zieht. Die „Nienhagen Foxhound Meute“, in der Nähe von Teterow Zuhause, führt die mehrstündige Straßenparade an.
Zu den Titanen der Rennbahn sind sie jedoch gekommen, um am 26. und 27. Juni im Showprogramm zu zeigen, wie eine unblutige Jagd hinter Hunden vonstatten geht. Angeführt von Master Jörg Markgraf auf einem irischen Hunter und Vizemaster Roland Kramel folgen sie zusammen mit mehreren Pikören der Spur, die Tochter Anika zuvor als Schleppenlegerin von ihrem schönen Angloaraber Schimmel aus mit einer Lake zog.
Dabei werden zwei Hunde das Sagen haben. Meutenchef ist der elfjährige Stammrüde Aron, den Dachdeckermeister Markgraf im September 2003 zusammen mit einer Hündin direkt aus Irland, aus der Kirk Kenny Meute holte. Der Jagdchef jedoch ist Barnea, noch einen Kick besser im Fährtenlesen als Aron.
Zum Schluss der Vorführung werden die Reiter und Zuschauer mit dem Jaggruß Halali und die braven Jagdhunde mit einem Pansencurree belohnt. Master Markgraf schwärmt von seinen Foxhounds. Sie seien viel anhänglich als die kleinen Beagel Jagdhunde, viel größer, ausdauernder und gelassener. „Wir lieben unsere Hunde, die wir alle von klein auf haben. Es ist faszinierend zu sehen, wie Hund und Pferd zusammen arbeiten“, erklärt Houndslady Birgit Markgraf, im Alltag Kindergarten Erzieherin, das Freizeitvergnügen.
2003 wurde die Gruppe begeisterter Jagdreiter gegründet. Sie arbeiten eng mit dem Mecklenburger Hunting – Club zusammen. Sie haben sich der Tradition des seit 1848 bestehenden Jagdreitens auf Burg Schlitz verschrieben. Die Vereinsfarben sind dem Wappen der Burg angepasst. Weit über 1000 Hektar stehen dort zum Training zur Verfügung. Auf gut 25 Veranstaltungen jährlich ist die Meute zu sehen. Mehr lassen Beruf und Familie nicht zu. Für Master Markgraf ist es die schönste Form des Reitens: „Es geht nicht um Sieg und Platz, sondern um das Genießen der Natur und Wahren der Tradition“.

Eine noch bessere Werbung für eure Landschaft und die Kaltblutrasse ist nicht möglich.

